Angegliederte Institute
Forschen im Netzwerk
Darmstadt ist Heimat zahlreicher renommierter Forschungsinstitute. Sie sind eng verzahnt mit der TU Darmstadt und bieten so den Studierenden umfassende Möglichkeiten, bereits während des Studiums fächerübergreifend an Forschungsprojekten mitzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln.
Interessenten und Kooperationspartnern aus der Industrie bietet sich in Darmstadt eine vernetzte Wissenschaftslandschaft, die ihres Gleichen sucht. So lassen sich zahlreiche Fragestellung interdiszipinär und umfassend beantworten.
Der Fachbereich Maschinenbau ist über sein Forschungsnetzwerk mit folgenden angegliederten Instituten verbunden:
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CSI (CSI)
Center of Smart Interfaces
Der Exzellenzcluster befasst sich mit Phasengrenzflächen, bei denen fluide Phasen (Gas und/oder Flüssigkeit) mit einer festen Wand wechselwirken
Der Exzellenzcluster befasst sich mit Phasengrenzflächen, bei denen fluide Phasen (Gas und/oder Flüssigkeit) mit einer festen Wand wechselwirken. „Intelligente Grenzflächen“ bezieht sich auf Strömungsberandungen, die gezielt entworfen oder gefertigt werden, um eine spezifische Verbesserung oder Steuerbarkeit eines Massen-, Impuls- oder Wärmetransports zu erreichen. Die globalen Ziele des Exzellenzclusters umfassen das Verständnis, den Entwurf, die Weiterentwicklung und die Anwendung von „Intelligenten Grenzflächen“, wobei Fortschritte aus vielen Fachdisziplinen der Natur- und Ingenieurwissenschaften einfließen werden.
Es werden fünf miteinander verflochtene Forschungsbereiche eingerichtet, in denen ein hohes Innovationspotenzial steckt und die vielversprechend im Hinblick auf den Technologietransfer in industrielle Anwendungen sind. Dies sind:
- Statische und dynamische Benetzbarkeit
- Verbesserung von Wärmetransport
- Wandnahe reaktive Strömungen
- Wandnahe Mehrphasenströmungen
- Widerstands- und Zirkulationssteuerung
Die bestehende Expertise der 24 Hauptantragsteller in diesen Bereichen wird ergänzt durch acht neue Professuren, wobei eine hiervon aus Mitteln außerhalb des Exzellenzclusters finanziert wird.
Ein primäres Ziel der organisatorischen Struktur des Exzellenzclusters ist die Etablierung eines internationalen Zentrums für interdisziplinäre Forschungen auf den Gebieten, die mit der Gestaltung und Anwendung von Grenzflächen zwischen Fluiden und Festkörpern in den Natur- und Ingenieurwissenschaften verknüpft sind. Der Exzellenzcluster wird auch aktiv Wissenstransfer in die Industrie betreiben und als Brutstätte neuer Technologien fungieren, in denen Strömungsberandungen und komplexe Transportphänomene an solchen Phasengrenzen eine zentrale Rolle spielen. Erreicht werden diese Ziele im Rahmen des „Center of Smart Interfaces“ , eines Forschungszentrums innerhalb der Universität, in der die Hauptantragsteller und die neuen Professoren zusammenarbeiten. Dieses Zentrum organisiert und finanziert ein ehrgeiziges Programm für koordinierte, interdisziplinäre Forschungen, Wissenschaftsaustausch und Lehrveranstaltungen.
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DKI (DKI)
Deutsches Kunststoff-Institut
interdisziplinäre Forschung zu anwendungsrelevanten Fragestellungen aus dem Kunststoffbereich - Beratung von Unternehmen und Institutionen - Forschungsdienstleistung - Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses
Das DKI ist eine Gründung der Forschungsgesellschaft Kunststoffe e.V.
Aufgaben:
- interdisziplinäre Forschung zu anwendungsrelevanten Fragestellungen aus dem Kunststoffbereich,
- Beratung von Unternehmen und Institutionen,
- Forschungsdienstleistung,
- Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses
Struktur (vier forschende Abteilungen(>
- Analytik
- Chemie
- Physik
- Technologie
Universitäre Zusammenarbeit Anbindung an die TUD über
- Institut für Makromolekulare Chemie, Prof. Dr. M. Rehahn
- Lehrtätigkeit der Leiter aller Abteilungen des DKI an TUD und Hochschule Darmstadt
- Betreuung von Studien-, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen
- Kooperationen mit vielen anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen
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Fraunhofer LBF (LBF)
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit und Adaptronik sind die Kernkompetenzen des Fraunhofer LBF
Im leistungsstarken Team entwickeln, bewerten und realisieren wir maßgeschneiderte Lösungen für alle Sicherheitsbauteile – vom Werkstoff bis zum System, von der Idee bis zum Produkt.
Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit und Adaptronik sind die Kernkompetenzen des Fraunhofer LBF.
In der Schlüsseltechnologie Adaptronik sind wir die größte Forschungs- und Entwicklungseinheit Deutschlands.
Unsere Erfahrung und Tradition in der Betriebsfestigkeit reichen mehr als 75 Jahre zurück.
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Graduiertenschule CE (GSC CE)
Graduiertenschule Computational Engineering
Modellierung und Simulation gekoppelter multi-physikalischer Probleme - simulationsbasierte Optimierung und hierarchische mehrskalige Modellierung - Simulation und Lebenszyklusforschung mit CE-Methoden
Die Technische Universität (TU) Darmstadt stärkt ihre Rolle im Bereich Computational Engineering durch die Graduiertenschule CE. Diese wird es Doktorandinnen und Doktoranden ermöglichen, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten fokussiert und in enger Zusammenarbeit in einem stimulierenden interdisziplinären Umfeld unter Interaktion von Informatik, Mathematik und Ingenieurwissenschaften zu entwickeln. Daneben werden die Kollegiaten durch die gezielte studienbegeleitende Vermittlung von „Soft Skills“ unterstützt. Die frühe Integration der PhD-Studenten in die Forschungsaktivitäten fördert die Ausbildung zu Experten im Bereich CE. Partnerschaften mit renommierten Forschungseinrichtungen sowie Industriekooperationen verstärken die Wirkung der Graduiertenschule.
Die entsprechenden etablierten Forschungskompetenzen an der TU Darmstadt nutzend, fokussiert die Graduiertenschule auf folgende Schlüsselgebiete
Modellierung und Simulation gekoppelter multi-physikalischer Probleme,
simulationsbasierte Optimierung und hierarchische mehrskalige Modellierung und
Simulation und Lebenszyklusforschung mit CE-Methoden.
Die Forschungsanstrengungen in diesen Gebieten werden durch entsprechende Entwicklungen in den Querschnittsbereichen Visualisierung, simulierte Realität, Hochleistungsrechnen, Validierung, Software Engineering und Lebenszyklusforschung begleitet.
Die Graduiertenschule ist Teil einer umfassenden CE-Initiative, die an der TU Darmstadt bereits im Jahr 2000 begonnen wurde. Mit den bereits existierenden Bachelor- und Master-Studienprogrammen Computational Engineering, dem Forschungszentrum Computational Engineering und einer Reihe von DFG-finanzierten Graduiertenkollegs, Forschergruppen und Sonderforschungsbereichen findet die Graduiertenschule ein exzellentes Umfeld vor.
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Prozesslernfabrik CiP (CiP)
Center für industrielle Produktion
Die Prozesslernfabrik CiP bietet Ausbildung in den Methoden der schlanken Produktion, speziell für kleine und mittelgroße Unternehmen
Kurze Reaktions- und Lieferzeiten, gleich bleibend hohe Qualität bei individuellen Produkten sowie der Wettbewerb mit neuen Anbietern aus Niedriglohnländern: Das sind einige der Herausforderungen, denen sich produzierende Unternehmen in Hessen heute stellen müssen. Einen Weg, diesen Anforderungen der Kunden zu begegnen, stellen die Methoden der schlanken Produktion dar.
Ein erfolgreicher Einsatz der Methoden lässt sich durch theoretisches und insbesondere praktisches Training erzielen. Diese Möglichkeiten bietet die Prozesslernfabrik CiP und ihr reales Produktionsumfeld. Das in Form von Trainingsworkshops durch das Institut und seine Forschungspartner aus der Industrie aufbereitete Methodenwissen wird mit Förderung des Landes Hessen seit Oktober 2008 insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Durch diesen Wissenstransfer wird der Produktionsstandort Hessen nachhaltig gestärkt.
Die Prozesslernfabrik CiP dient dem Arbeitskreis als Schulungsplattform zur theoretischen Vermittlung und praktischen Anwendung der Methoden im Produktionsumfeld.
Im Rahmen des ersten Workshops am 07. Oktober 2008 wurde die Methode Wertstromanalyse trainiert.
Die Wertstromanalyse ist ein Verfahren, bei dem Material- und Informationsfluss der gesamten Wertschöpfungskette, ausgehend vom Endkunden über die Produktion bis zu den Lieferanten abgebildet werden. Nach Vermittlung der Grundlagen zur Aufnahme eines Wertstroms wurden die 7 Schritte in der Prozesslernfabrik durchgeführt und die notwendigen Daten erhoben.
Kernergebnis der Wertstromanalyse ist die Relation zwischen der Gesamtdurchlaufzeit und der reinen Bearbeitungszeit. Anhand des aufgezeichneten Wertstroms wurden die notwendigen Maßnahmen zur Verkürzung der Durchlaufzeit und zur Stabilisierung des Wertstroms.
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Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt (MPA)
Fachgebiet und Institut für Werkstoffkonde - Zentrum für Konstruktionswerkstoffe - Staatliche Materialprüfungsansltalt Darmstadt
Unabhängiges Kompetenzzentrum für Werkstofftechnik des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Verkehrstechnik, Medizintechnik und Bauindustrie
Das Zentrum für Konstruktionswerkstoffe, die Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt (MPA) und das Fachgebiet und Institut für Werkstoffkunde (IfW) bilden an der Technischen Universität Darmstadt eine leistungsstarke technisch-wissenschaftliche Einheit in Forschung, Lehre, Entwicklung, Prüfung und Beratung als unabhängiges Kompetenzzentrum für das ganze Gebiet der Werkstofftechnik des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Verkehrstechnik, Medizintechnik und Bauindustrie.
Mit 143 Mitarbeitern (davon 56 wissenschaftliche Mitarbeiter und 29 Prüfingenieure) aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Metallurgie und Werkstofftechnik. Informatik, Materialwissenschaft, Kunststofftechnik, Mechanik, Chemie, Physik, Elektro- und Informationstechnik, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen befassen wir uns in sieben Kompetenzbereichen mit den Tätigkeitsschwerpunkten Forschung, Entwicklung und Lehre sowie der Material- und Bauteilprüfung, Überwachung, Zertifizierung, Kalibrierung, Schadensanalyse, Begutachtung und Beratung.
In den Bereichen, wo eine Kompetenzbestätigung erforderlich ist, besitzen MPA und IfW umfangreiche Anerkennungen und Akkreditierungen.