Graduiertenkollegs sind befristete, systematisch angelegte Studien- und Forschungsprogramme. Organisiert und finanziert werden sie in der Regel von Universitäten und anderen Institutionen – insbesondere der Deutschen Forschungsgemeinschaft – oder Unternehmen. Sie gehen zurück auf eine Forderung des Deutschen Wissenschaftsrats, die Doktorandenausbildung zu verbessern.
Dabei arbeiten Doktoranden, betreut von mehreren Hochschullehrern, themenzentriert in einem umfassenden Forschungszusammenhang. Mit Graduiiertenkollegs werden meist zwei Ziele verfolgt:
In der Regel werden Doktoranden angestellt oder erhalten ein Stipendium. Graduiertenkollegs umfassen regelmäßige Lehrveranstaltungen, Speziallehrveranstaltungen, Seminare, Kolloquien oder Workshops.
Neben Kooperationen mehrerer Fachbereiche oder -gebiete einer Universität gibt es interuniversitäre Graduiertenkollegs und länderübergreifende Kooperationen.
Die TU Darmstadt bittet mittlerweile ein ganze Reihe von Graduiertenkollegs.
Im Fachbereich Maschinenbau sind derzeit zwei Graduiertenkollegs angesiedelt:
| 1114 | Optische Messtechniken für die Charakterisierung von Transportprozessen an Grenzflächen |
Prof. Dr.-Ing. Cameron Tropea Fachgebiet Strömungslehre und Aerodynamik Fachbereich Maschinenbau beteiligte Fachbereiche: Biologie, Chemie, Maschinenbau, Physik |
| 1344 | Instationäre Systemmodellierung von Flugtriebwerken |
Prof. Dr.-Ing. Johannes Janicka Fachgebiet Energie- und Kraftwerkstechnik Fachbereich Maschinenbau beteiligte Fachbereiche: Maschinenbau, Mathematik |
Technische Universität Darmstadt
Fachbereich Maschinenbau
L1|01 129
Petersenstraße 30
64287
Darmstadt
Auflösung des zentralen Prüfungssekretariat
Ab dem 15.02.2010 übernimmt das MechCenter die Prüfungsverwaltung für Bachelorprüfungen (Studiengänge: Maschinenbau- Mechanical and Process Engineering; B.Ed. Metalltechnik) und das Vordiplom Maschinenbau.