Bachelorstudium Mechanical and Process Engineering

Bachelorstudium Maschinenbau – Mechanical and Process Engineering

Der „Bachelor of Science“ im Studiengang „Maschinenbau – Mechanical and Process Engineering“ wird erworben, wenn alle in der Prüfungsordnung vorgeschriebenen Pflichtfächer, die vorgegebene Anzahl von Kreditpunkten bei den Wahlfächern sowie die Bachelor-Thesis abgelegt wurden. Außerdem ist ein Industriepraktikum erforderlich. Die Regelstudienzeit beträgt 3 Jahre.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Bewerbung und Studium.

Studienziele

Forschung im Windkanal – © Katrin Binner
Forschung im Windkanal

Der Fachbereich Maschinenbau hat mehrere Ausbildungsziele für seine Studenten definiert:

Grundlagenwissen

Absolventen sollen sehr solide Kenntnisse in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen der Ingenieurwissenschaften besitzen.

Problemlösungskompetenz

Absolventen sollen Kenntnisse und Fähigkeiten haben, mit denen komplexe Probleme erkannt und durchdrungen, ingenieurwissenschaftliche Lösungsansätze entwickelt und ganzheitliche Lösungen realisiert werden können.

Wissenschaftliche Methodik

Absolventen sollen wissenschaftliche Methoden beurteilen, anwenden und weiterentwickeln, um so als Ingenieure und Ingenieurinnen in Planung, Entwicklung, Forschung, Konstruktion, Fertigung, Produktion, Vertrieb und Consulting den gesellschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Fortschritt zu betreiben.

Informationstechnik

Absolventen sollen die theoretischen Grundlagen für den Einsatz der Informationstechnik bei ingenieurwissenschaftlichen Problemen besitzen.

Teamarbeit

Absolventen müssen die Fähigkeit zur Teamarbeit besitzen.

Verantwortungsbewusstsein

Absolventen sollen die gesellschaftlichen, volkswirtschaftlichen und umweltwirksamen Folgen der Ingenieurtätigkeit erkennen, um auch über den engeren Aufgabenbereich hinaus als Ingenieure und Ingenieurinnen in der Gesellschaft verantwortlich zu handeln.

Studieninhalte

Bild Prof. Winner
Mentorentreffen bei Prof. Hermann Winner

Die Ausbildungsinhalte im Bachelorstudium umfassen mehrere Themenschwerpunkte, die fundamental für die Arbeit als Ingenieur sind. Diese Themen werden in mehrsemestrigen Veranstaltungsreihen behandelt. Im Aufbau des Studienprogramms ist dabei selbstverständlich berücksichtigt, das Grundlagen für weiterführende Vorlesungen in den vorherigen Semestern vermittelt werden.

Zu dem Studienprogramm gehören u.a. die folgenden Veranstaltungen:

  • Grundlagen der Ingenieurmathematik
  • Mechanik statischer, elastischer und dynamischer Systeme sowie der der Fluide
  • Thermodynamik und Wärme- und Stoffübertragung
  • Chemie, Physik und Werkstoffkunde
  • Elektrotechnik, Datenverarbeitung und Messtechnik
  • Konstruktionslehre und Mechatronik und rechnergestützte Konstruktion
  • Fertigungstechnik
  • Systemtheorie, Regelungstechnik und Numerische Methoden des Maschinenbaus

Das Curriculum wird abgerundet durch eine Reihe von Projektarbeiten sowie dem Kurs „Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben“, die die Studenten über die reine Methodenlehre hinaus zur Arbeit in größeren Gruppen und Organisationen befähigen sollen. Dazu gehört u.a. das preisgekrönte einwöchige Erstsemesterprojekt „Einführung in den Maschinenbau “ und das einmonatige Fünftsemesterprojekt „Product Design Project “.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Darmstädter Maschinenbau ist der Pflichtkurs „Ingenieurinnen und Ingenieure in der Gesellschaft“. Das Fach soll Studenten an ethische und philosophische Grundlagen der Arbeit als Ingenieur heranführen.

Darmstädter Profil

Projektwoche Einführung in den Maschinenbau – © Stefan Daub
Projektwoche Einführung in den Maschinenbau

Der Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst breite, allgemeine und fundierte Ausbildung anzubieten, die zu erster selbstständiger Forschung befähigt. Daher betont der allgemeine Studiengang die systematische Grundlagenausbildung, die dann später im Rahmen von Masterstudien oder Dissertationen vertieft werden kann.

Im Mittel haben wir pro Jahr ca. 400 Studienanfänger im Bachelor. Diese Zahl ist deutlich geringer als die bei vielen anderen herausragenden Universitäten, die Maschinenbau anbieten. Diese Limitierung ist nur möglich bei sorgfältiger Auswahl der Studienbewerber durch den Fachbereich. Daher haben wir ein Eignungsfestellungsverfahren entwickelt, bei dem Kandidaten abhängig vom eigenen Profil die Zulassung zum Studium erhalten können. Besonderes Merkmal sind persönliche Eignungsgespräche eines Bewerbers mit mehreren Mitgliedern des Fachbereichs, darunter immer mindestens ein Professor.

Das Betreuungsverhältnis der Studierenden kann zudem durch eine starke Ausstattung an betreuendem Lehrpersonal klein gehalten werden. Mit zusammen mehr als 600 wissenschaftlich tätigen Personen können wir ein Verhältnis im kleinen einstelligen Bereich gewährleisten. Dies wird besonders in den meist kleinen Vertieferveranstaltungen der höheren Semester bzw. in der Betreuung von Projekten bzw. den studentischen Arbeiten spürbar.

Der Fachbereich Maschinenbau fordert von seinen Studenten im Rahmen des Bachelorstudiengangs die Absolvierung mindestens eines qualifizierten Praktikums. Daneben bietet der Fachbereich als fakultatives Angebot eine Vielzahl an Auslandsstudienplätzen.