Masterstudium Mechanical and Process Engineering

Maschinenbau – Mechanical and Process Engineering (M.Sc.)

Absolventen und Absolventinnen, die das Masterstudium ab dem Wintersemester 2007/08 aufgenommen haben, wird nach Abschluss des Studiums der akademische Grad „Master of Science“ verliehen. Der Masterabschluss ist Grundlage für eine Promotion.

Studieninhalte

Forschung im Flugsimulator des Fachbereichs
Forschung im Flugsimulator des Fachbereichs

Das Masterstudium im Fachbereich Maschinenbau ist auf vier Semester angelegt. In den ersten drei Semestern werden Lehrveranstaltungen und Projekte absolviert, das vierte Semester ist einzig der Master Thesis gewidmet.

In den ersten drei Semestern des Masterstudiums ist nur das Fach Höhere „Maschinendynamik“ ein Pflichtfach.

Verschiedene Wahlpflichtbereiche umfassen anschließend zahlreiche Wahlfächer. Der Wahlpflichtbereich I beschränkt sich lediglich auf die Auswahl eines von drei Fächern. Die anderen Wahlbereiche umfassen die Kernlehrveranstaltungen, Wahlfächer aus Natur- und Ingenieurwissenschaft und das Studium Generale. Die Studierenden bestimmen aus dieser großen Auswahl an verschiedenen Vorlesungen „ihre“ Module anhand eigener Neigungen und Interessen selbst. Wenige Grundregeln gewährleisten dabei, dass keine zu starke Einengung auf ein Gebiet stattfindet.

Knapp die Hälfte der geforderten Kreditpunkte erwerben die Masterstudierenden nicht in klassischen Lehrveranstaltungen, sondern in Veranstaltungen, in denen sie von Anfang an selbst aktiv werden müssen. Dazu gehören das praktisch angelegte Maschinenbaututorium sowie insgesamt zwei Projekte, wobei sowohl Advanced Design Projects als auch Advanced Research Projects angeboten werden. Bei diesen Projekten werden in einer Kleingruppe innerhalb weniger Wochen ein möglichst industrie-, bzw. forschungsnahes Thema bearbeitet und das Ergebnis am Schluss präsentiert.

Studienziele

Präsentation, Organisation und Kommunikation sind klare Studienziele – © Stefan Daub
Präsentation, Organisation und Kommunikation sind klare Studienziele

Die Ausbildungsziele im Masterstudium gehen sowohl qualitativ als auch quantitativ über die des Bachelorstudiums deutlich hinaus. Demnach ergibt sich für einen Absolventen das folgende ausführliche Profil:

  • Er besitzt die Fähigkeit, die Grenzen des Faches zu erweitern und den Zusammenhang zwischen dem neuen Wissen und dem bisherigen Wissen herzustellen.
  • Er ist an die Rolle des kreativen Gestalters, in der er schöpferisch tätig ist, um Produkte, Prozesse oder Methoden zu erschaffen, die es zuvor nicht gegeben hat, herangeführt worden.
  • Er ist in der Lage, Problemstellungen aus der Praxis mit wissenschaftlichen Methoden in eine von ihm zu lösende Fragestellung umzusetzen.
  • Er ist fähig und souverän, Aussagen zu ihrem/seinem Fach kritisch zu hinterfragen und den eigenen Standpunkt vor Fachkollegen und Laien sicher zu vertreten.
  • Er verfügt über Fertigkeiten für eine präzise und verständliche Darstellung der Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit in mündlicher wie auch in schriftlicher Form.
  • Er ist fähig, komplexe Probleme unter Berücksichtigung der relevanten technologischen, ökonomischen sowie ökologischen Kriterien zu strukturieren.
  • Er kann mit anderen Disziplinen zusammenarbeiten, Problemstellungen aufgreifen und erkennen, welche wissenschaftlichen Lösungsansätze Ziel führend sind.
  • Er ist in der Lage disziplinäre sowie interdisziplinäre Teams zu leiten.
  • Er ist ermutigt worden, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die gesellschaftlichen Folgen der Ingenieurarbeit zu erkennen sowie Verantwortung zu übernehmen.
  • Er versteht die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen seiner neu geschaffenen Produkte, Prozesse oder Methoden verstehen und zeigt unternehmerisches Denken.
  • Er ist fähig zur bewussten Auseinandersetzung mit den relevanten interkulturellen Aspekten des globalen Marktes.
  • Er setzt sich realistische und auch anspruchsvolle Ziele, setzt diese in einem angemessenen Zeitraum um und reflektiert die Ergebnisse und den Weg dorthin.

Darmstädter Profil

Virginia Tech
Kooperationspartner Virginia Tech, USA

Der Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst breite, allgemeine und fundierte Ausbildung anzubieten, die zu selbstständiger Forschung befähigt und damit voll qualifizierend für eine spätere Dissertation ist. Der Studiengang bietet daher keine fachliche Vertiefung innerhalb eines einzigen Themenkomplexes, wie er an anderen Hochschulen angeboten wird. Stattdessen betonen wir die breit gefächerte, in Teilen aber auch sehr tiefe Ausbildung der Studierenden durch eine große Facette an zu bearbeitenden Themen. Beispiele für diesen Ansatz sind das Studium Generale wie auch die Aktivitäten im Rahmen von Advanced Research Project, Advanced Design Project oder Tutorien.

Die Jahrgangsstärken im Master bewegen sich derzeit deutlich unter denen des Bachelor, was eine intensivere Betreuung der Studierenden durch das Lehrpersonal ermöglicht und individuelle Kontakte fördert. Verstärkend kommt hinzu, dass durch das große Feld an Wahlfächern sich die Kursstärken im sehr übersichtlichen Rahmen bewegen.

Zulassung

FEM Untersuchung eines Getriebes
FEM Untersuchung eines Getriebes

Zulassungsvoraussetzung des Masterstudiengangs ist der qualifizierte Abschluss des Bachelorstudiengangs „Maschinenbau – Mechanical and Process Engineering“ der TU Darmstadt.

Mit allen Erstbewerbern und allen Studierenden, die in das erste Fachsemester dieses Studiengangs eingestuft werden und nicht als Absolventen des Bachelorstudiengangs „Maschinenbau – Mechanical and Process Engineering“ der Technischen Universität Darmstadt ausgewiesen sind, wird ein Eignungsfeststellungsverfahren durchgeführt.

Die genauen Ausführungen zu den Zugangsvoraussetzungen zu den Masterstudiengängen erfahren Sie in der entsprechenden Ordnung des Studiengangs .

Mehr Informationen zur Bewerbung zum Masterstudium finden Sie hier .