Sonderforschungsbereiche

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergebenen Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler im Rahmen eines fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten.

Langfristige Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) betreibt Forschungsförderung vor dem Hintergrund sich wandelnder Rahmenbedingungen im Hochschulbereich wie eine nachhaltige Nachwuchsförderung, die Interdisziplinarisierung der Wissenschaften ebenso wie die Unterstützung von Netzwerkbildung in der Forschung. Als Forschungsförderer unterstützt die DFG satzungsgemäß alle Fachdisziplinen und Wissenschaftsbereiche.

Bild: DFG

Ziel der Förderung ist eine Schwerpunktbildung an Hochschulen durch die

  • langfristige Förderung von Verbünden,
  • Förderung der interdisziplinären Kooperation,
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Anträge stellen können in erster Linie wissenschaftliche Hochschulen.

Die Anforderungen sind hoch: Förderungswürdige Projekte müssen ein hohes Maß an wissenschaftlicher Qualität und Originalität aufweisen, sie müssen anspruchsvoll, aufwändig und langfristig konzipiert sein. Die Forschungsvorhabens sollen sich auf internationalem Niveau bewegen.

Die DFG stellt Mittel für Personal, wissenschaftliche Geräte, Verbrauchsmaterial, Reisen, Publikationen, Kolloquien, Gäste, Öffentlichkeitsarbeit, Informationsinfrastruktur und Integrierte Graduiertenkollegs bereit. In der Regel werden SFB-Projekte bis zu einer Dauer von zwölf Jahren gefördert.

Die TU Darmstadt ist federführend an mehreren SFB und SFB Transregios beteilligt, vier davon im Fachbereich Maschinenbau: